Wie verändern sich Bildung und Berufswelt im Zeitalter der KI?
Im Rahmen der ICTWEEK UZBEKISTAN 2026 fand ein Forum zum Thema „Die Risiken künstlicher Intelligenz in Bildung und Beschäftigung“ statt.
Im Rahmen der Veranstaltung nahmen junge Menschen an einer Frage-und-Antwort-Runde mit IKT-Fachleuten teil. Experten sprachen über die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf das Bildungswesen und den Arbeitsmarkt. Vertreter globaler und lokaler Technologieunternehmen hoben die Chancen hervor, die KI bietet.
Larisa Whitcroft von Coursera erörterte die Lernerfolge usbekischer Nutzer auf der Plattform. Jason Zhang von iFLYTEK stellte unterdessen KI-Lösungen vor, die in mehreren Sprachen funktionieren.

Im Rahmen des Forums wurde das AWS-Academy-Programm an zwölf Universitäten in Usbekistan offiziell gestartet. Die Initiative ermöglicht es Studierenden, Kenntnisse und praktische Fähigkeiten im Bereich moderner Cloud-Technologien zu erwerben.
Bei der Veranstaltung wurde zudem der landesweite Start des Projekts „Heirs of Muhammad al-Khwarizmi“ bekannt gegeben, das darauf abzielt, junge Menschen in modernen Berufen auszubilden.

Im Mittelpunkt der Diskussionen standen zudem die Vorbereitung einer neuen Generation auf das Zeitalter der künstlichen Intelligenz sowie die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Bildung und Arbeitsmarkt. Vertreter internationaler Organisationen, Technologieunternehmen und Bildungsplattformen sowie Branchenexperten tauschten Erkenntnisse darüber aus, wie junge Menschen auf neue Berufsfelder vorbereitet werden können, wie KI-Kompetenzen verbessert werden können und wie sich Technologie auf Beschäftigungstrends auswirkt.
Usbekistan ergreift verschiedene Initiativen in den Bereichen künstliche Intelligenz und digitale Bildung. Die Plattform aileaders.uz, die im Rahmen des Projekts „Fünf Millionen Führungskräfte im Bereich künstliche Intelligenz“ ins Leben gerufen wurde, bietet kostenlosen Zugang zu mehr als 100 Kursen von Anbietern wie Coursera, Oracle, Alison und Huawei. Bis 2026 wird die Plattform rund 1,8 Millionen junge Menschen und Beamte geschult haben.
Nigora Rahmonova, UzA