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12.09.2015 16:35 Achtung der Frauen – Sorge für die Zukunft

Die Erfahrung von Usbekistan wird geforscht und verbreitet

Die Erfahrung von Usbekistan wird geforscht und verbreitet


In Samarkand fand die internationale Konferenz "Die Rolle der Frauen in der Bildung der Zivilgesellschaft, staatlichen und öffentlichen Verwaltung: die Erfahrung von Usbekistan" statt.

Als Organisatoren traten das Frauenkomitee Usbekistans, gesetzgebende Kammer und der Senat von  Oliy Majlis, der Föderationsrat der Gewerkschaften, die Nationale Assoziation für NGOs Usbekistans, das Unabhängige Institut für die Überwachung der Formierung der Zivilgesellschaft. Unter den ausländischen Partnern sind das Regionale Büro der Struktur "UN-Women" in den osteuropäischen und zentralasiatischen Ländern, die Sparkassenstiftung für internationale Zusammenarbeit (Deutschland), die Vertretung namens Friedrich Ebert Stiftung in Usbekistan.

An der Konferenz haben die Abgeordneten der gesetzgebenden Kammer und des Senats von Oliy Majlis der Republik Usbekistan, Vertreter der zuständigen Ministerien, Behörden, Institutionen der Zivilgesellschaft, der ausländischen und internationalen Nichtregierungsorganisationen, die Experten aus den USA, Deutschland, Italien, China und anderen Ländern, und Journalisten teilgenommen.

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Die Teilnehmer der Konferenz besuchten die Berufsschule für Leichtindustrie in Samarkand und machten mit der Arbeit des Stabs für Beschäftigung von Absolventen der College vertraut. Die Gäste trafen sich mit Preisträgern des Staatspreises namens Zulfiya, Gewinnern und Preisträgern internationaler Wettbewerbe, Olympiaden in Mathematik, Chemie und Fremdsprachen.

Bei der Konferenz wurde betont, dass in den Jahren der Unabhängigkeit unter der Leitung des Präsidenten Islam Karimov die umfangreichen Reformen, die auf den Ausbau eines demokratischen Rechtsstaates und eine starke Zivilgesellschaft gerichtet wurden, verwirklicht.

Dafür wurde es eine Gesetzgebungsbasis und dies funktioniert effektiv. Sie vereint über hundert Gesetze und andere Vorschriften der Rechtsakten, verabschiedet wurde die präsidiale Verordnung "Über die nachträglichen Maßnahmen zur Unterstützung der Tätigkeit des Frauenkomitees von Usbekistan“ vom 25. Mai 2004. Alle diese Dokumente sind zur weiteren Verbesserung des institutionellen Schutzsystems der Frauenrechte gerichtet und mit den allgemein anerkannten internationalen demokratischen Standards völlig entsprechen. Usbekistan ratifizierte das Übereinkommen der Vereinten Nationen "Über die Beseitigung jeder Form von Frauendiskriminierung", das Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation "Über den Mutterschutz" und "Über die Diskriminierung im Bereich der Arbeit und Beschäftigung".

Die Frauen in Usbekistan leisten heute einen würdigen Beitrag zur Umsetzung der vorrangigen Aufgaben der Wirtschaftsreformen und Modernisierung der Gesellschaft, Erhöhung des Niveaus und der Lebensqualität der Bevölkerung, der Weiterentwicklung der Bereiche Bildung und Gesundheit, Wissenschaft und Kultur.

Bei der Konferenz wurde die von Usbekistan angesammelte Erfahrung zur politischen Beteiligungsmöglichkeiten von Frauen zu erhöhen, ihrer Teilnahme an den Vertretungsorganen der Wahlen und anderen Organen der Staatsgewalt zu erweitern. Betont wurde, dass ein wichtiger Schritt in diese Richtung der Ausbau des Wahlsystems gemäß den Völkerrechtsnormen, die Erhöhung der Gesetzgebungsfrauenquoten für Frauen bis 30 Prozent - Kandidaten aus politischen Parteien, die die Teilnahme am gesellschaftlichen und politischen Leben des Landes angemessen ermöglicht könnten, wurde.

Als Ergebnis bei den Wahlen zur Gesetzgebungskammer der Republik Usbekistan im Dezember 2014 waren 24 Frauen Abgeordneten der Unterkammer des Parlaments oder 16 Prozent des Gesamtbestands der Unterkammer. Im Senat von Oliy Majlis der Republik Usbekistan betrug die Zahl der Frauen 17 Prozent.

Jahr für Jahr verstärkt sich die Rolle der usbekischen Frauen im sozialpolitischen und sozialwirtschaftlichen Leben Usbekistans. Beim ordentlichen Treffen kam ich zum Schluss, dass den amerikanischen Frauen noch was zu lernen haben. Denn die usbekischen Frauen sind nicht nur einfache Hüterin der Familienrechtssache, sondern die gut ausgebildeten Fachleute, kreative Persönlichkeiten, die mit ihrer Arbeitsamkeit, der Fähigkeit und der Verantwortung erzielen beeindruckende Ergebnisse, sagte die Vorsitzende des Nationalrates der Frauenorganisationen von USA Susan Scanlan.

Derzeit fungiert in Usbekistan in verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens mehr als 8,2 tausend NGOs, darunter sind mehr als 530 Frauen NGOs. Ihre Tätigkeit ist vor allem auf die Verbesserung der Rechtskultur, den Schutz der Rechte und Interessen von Frauen, die Entwicklung des Frauenunternehmertums gerichtet.

Im März 2015 wurde eine gemeinsame Entscheidung des Frauenkomitees von Usbekistan, Bank "Microkreditbank", der politischen Parteien über die Durchführung der Seminare für die Entwicklung des Frauenunternehmertums in abgelegenen Gebieten Usbekistans getroffen. Bestätigt wurde der Plan der gemeinsamen Handlungen des Frauenkomitees mit der Zentralbank, Bankassoziation der Republik Usbekistan für die Frauenbeschäftigung, Absolventen von College, vor allem ihre Beteiligung am Kleinunternehmen, der Landwirtschaft, Dienstleistungen und Hausarbeit, insbesondere in ländlichen Orten. In der letzten Periode wurde mehr als 350 Workshops durchgeführt, über 250 tausend Frauen bekamen Beratungen, um ihre eigenen Unternehmen zu gründen und ihre Wirtschaftskenntnisse zu verbessern.

„Unsere Organisation hat seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit mit dem Frauenkomitee der Republik Usbekistan im Rahmen des Projektes "Erhöhung der Finanzkenntnisse der Bevölkerung. Das Ergebnis unserer Arbeit war die Gründung der Beratungsstellen für Unternehmerinnen in allen Regionen von Usbekistan. Das Projekt hat bereits seine Effektivität bewiesen, erhielten mehr als 15 tausend Unternehmerinnen Beratungen über Kreditvergabe, Mikroversicherungen und andere“, sagte der Direktor der Abteilung für Sparkassen-Stiftung für Internationale Zusammenarbeit von  Deutschland Matthias Fohs.

Internationale Experten machten mit der Erfahrung von Usbekistan für die Gewährleistung voller Beteiligung von Frauen am kulturellen Leben des Landes, die Steigerung ihrer Rolle in der Familie und in der Gesellschaft, Förderung einer gesunden Lebensweise vertraut.

Auf der Konferenz wurde gesprochen, dass als Ergebnis der konsequenten und komplexen Maßnahmen, die im sozialwirtschaftlichen Bereich umgesetzt wurden, die durchschnittliche Lebenserwartung der Bürger der Republik Usbekistan stieg wurde in 20 Jahren vom Alter 67 auf Alter 73,5 und unter Frauen auf 75,8. Darüber hinaus wird in Schulen, Hochschulen, Gymnasien und Universitäten, Organisationen und Gemeinschaften der thematischen Zyklus "Gesunde Mutter - gesundes Kind", Bildungsarbeit, um die medizinische Kultur in Familien zu verbessern, durchgeführt. In diesem Bereich wurden mehr als 200 Tausend verschiedene Ereignisse, die mehr als zwei Millionen Familie umfassen, stattgefunden.

Eine wichtige Rolle bei der Reform des Gesundheitssystems spielt eine Niederlassung in dem Land mehr als 3.000 ländlichen Gesundheits-Einheiten, mit modernen medizinischen Geräten, die Organisation der 10 nationalen Fach wissenschaftlich-praktische medizinische Zentren ausgestattet. Allerdings hat das Land eine leistungsfähige, hochleistungsfähige Netzwerk von medizinischen Einrichtungen für den Schutz der Mutterschaft und Kindheit erstellt. In allen regionalen Zentren und Tashkent etablierten Screening-Zentren.

Die Gründung von mehr als 3.200 ländlichen Gesundheitseinrichtungen spielt eine äußerst wichtige Rolle bei der Umgestaltung des Systems des Gesundheitsschutzes der Menschen und bei der Stärkung seiner Basisarbeit im Land. Es wurde ein einzigartiges einheitliches System zur kostenlosen ersten hoch qualifizierten ärztlichen Hilfe für die Bevölkerung geschaffen, das aus den spezialisierten regionalen Krankenhäusern und ihren Niederlassungen in Städten und Bezirken besteht. Gegründet wurde heute 10 republikanische spezialisierte wissenschaftlich-praktische medizinische Zentren auf der Basis anerkannter wissenschaftlicher Schulen. Grundsätzlich funktionieren heute in allen Gebieten Usbekistans perinatale und Screening- Zentren für Mutter und Kind. Im vergangenen Jahr haben mehr als 230 tausend Mütter untersucht. Entwickelt wurden sich auch ein einheitliches Netzwerk von Perinatalzentren. In diesen Zentren haben im Jahr 2014 eine hochqualifizierte medizinische Pflege mehr als 206 tausend Müttern und Neugeborenen, was auf 1,3-fach mehr als im Jahr 2010 ist, erhalten.

Diese internationale Konferenz wurde eine Plattform zum Meinungsaustausch von Vertretern der nationalen und ausländischen Forschungs- und Experten-analytischen Strukturen für eine weitere Verbreitung der positiven Erfahrungen der Republik Usbekistan, die zur Umsetzung der Staatspolitik auf die Rolle der Frauen in der Gesellschaft und zur Verbesserung ihrer politischen und rechtlichen Kultur und des bürgerschaftlichen Engagements, als auch zur Entwicklung der Institutionen der Zivilgesellschaft betrifft.

In der Konferenz hielt der stellvertretende Premierminister der Republik Usbekistan, die Vorsitzende des Frauenkomitees E.Basithanova die Rede.


Mehribon Mametova, Golib Khasanov, Alisher Israilov (Foto), UzA