Размер шрифта: A A A
Цвет сайта: A A A A

07.02.2018 08:12

Die Entwicklung der Pharmaindustrie wurde besprochen

Die Entwicklung der Pharmaindustrie wurde besprochen
Am 6.Februar fand unter Vorsitz des Präsidenten von Usbekistan Shavkat Mirziyoyev eine Sitzung, gewidmet der Analyse der Effektivität der Maßnahmen zur Entwicklung der Pharmaindustrie und der Festlegung neuer Aufgaben, statt.


In der Sitzung wurde darauf hingewiesen, dass die festgelegten Aufgaben im Bereich der Pharmazeutik nicht befriedigen ausgeführt waren.

„Die meisten Pharmaunternehmen setzen keine modernen Technologien ein, achten nicht auf die Herstellung von medikamentösen Substanzen. Anstatt des Übergangs auf die volle Produktion beschäftigen sie sich mit der Einführung und Verpackung fertiger Produkte aus dem Ausland“, sagte Präsident.

Hervorgehoben wurde, dass nur 12 von 94 Unternehmen über ein internationales Zertifikat GMP verfügt, durch das die Produkte auch in anderen Ländern anerkannt werden könnten. Zur Erweiterung dieser Praxis fehlen bei der Leitung dieses Bereichs die Initiativen. Die tiefe Verarbeitung der Süßholzwurzeln blieb lange Jahre außer Acht. Erst nach dem Besuch des Präsidenten nach Karakalpakstan am Ende des letzten Jahres wurde die Assoziation für Gründung der Produktion und Verarbeitung dieser Heilpflanze gegründet.

Kritisiert wurde auch, dass sich der große Teil der Unternehmen in diesem Bereich auf die Produktion der Arzneimittel einfacher Formel beschränken. Das physische Volumen der Produktion in diesem Bereich stieg im Jahre 2017 um 34 Prozent, trotzdem stiegen die Preise um 16 Prozent.

Ob wohl den Pharmaunternehmen von Usbekistan für lange Zeit Ermäßigungen zur Produktion von importersetzenden Produkten gewährt wurden, werden 74 Prozent der Nachfrage im Binnenmarkt auf Kosten des Imports bedeckt.

Über die Hälfte der 6824 Artikel der einführenden Medikamente könnte in Usbekistan hergestellt werden, aber diese Kennziffer beträgt derzeit nur 27 Prozent. Die in Onkologie, Gynäkologie, Stomatologie benutzenden Arzneimittel werden aus dem Ausland ausgeführt.

„Die Bevölkerung unseres Landes spüren kaum die Ergebnisse der Reformen in diesem Bereich. Davon zeugen auch die negativen Äußerungen in den Massenmedien“, betonte Präsident.

Unbefriedigend bleibt auch der Stand der Maßnahmen zur Versorgung staatlicher medizinischer Einrichtungen mit Medikamenten und medizinischen Zubehören.

Das System der Festlegung der Nachfrage nach Arzneimitteln und die Datenbank, die konkrete Angaben enthält, wurden nicht geschaffen. Es wurde nichts Konkretes zur Organisierung tausender sozialer Apotheken gemacht.

Seit der Annahme des Erlasses über die Gründung von sieben freien Wirtschaftszonen sind schon neun Monate her, aber es wurde keine entsprechende Arbeit in keiner von diesen Zonen angefangen. Ihre Hauptpläne wurden nicht bestätigt, es wurden keine Ingenieur- und Kommunikationsnetze errichtet.

Der Präsident hob hervor, dass Komplexmaßnahmen zur erheblichen Steigerung der Produktion von medikamentösen Substanzen entwickelt, die Produktion erweitert und internationale Standards und Innovationstechnologien im Bereich eingeführt werden müssen.

Es wurde beauftragt, die Maßnahmen zur Verhinderung der künstlichen Preiserhöhungen für die Medikamente im Binnenmarkt zu treffen.

Präsident wies auf die Notwendigkeit der Gründung von Forschungslaboren und eines experimentalen Produktionskomplexes im Taschkenter Hochschule für Pharmazeutik hin.

In der Sitzung wurden auch die Ausbildung der Kader in spezialisierten Profilbereichen, Organisierung Weiterbildung bei Pharmaunternehmen im Ausland besprochen.

UzA
19 278