Politik

Telefonat zwischen dem Präsidenten Usbekistans und dem UN-Generalsekretär

UzA, 06/16/10 22:22

Präsident der Republik Usbekistan Islam Karimov und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon haben am Mittwoch miteinander telefoniert.

Das usbekische Staatsoberhaupt informierte ausführlich den UN-Generalsekretär über konkrete Angaben, Zahlen und Tatsachen über die unbestraften Morde, Gewalttaten, Plünderungen und Brandstiftungen, die von organisierten Banditengruppierungen in Bezug auf friedliche, vor allem, usbekische Bevölkerung in den letzten Tagen im südkirgischen Gebiet um Osch und Jalalabad begangen worden sind.

Die Zahl der Opfer wird nach Hunderten und die der Verletzten – nach Tausenden von friedlichen Bürgern der usbekischen Nationalität gezählt.

Auf Ersuchen der friedlichen Bevölkerung und der Leiterin der kirgisischen Übergangsregierung Rosa Otunbaeva wurde die Grenze Usbekistans für die Aufnahme der Flüchtlinge geöffnet. Die Zahl der Flüchtlinge, die hauptsächlich aus Frauen, Kindern und den alten Menschen bestehen, überstieg heute 80.000 Menschen. Das erfordert seinerseits die Ergreifung von besonderen Maßnahmen zur Erweisung diesen Menschen medizinischer Hilfe sowie zur Versorgung sie mit allen notwendigen Mitteln.

Für die Flüchtlinge sind und werden alle notwendigen Bedingungen geschaffen: die Kranken sowie schwangere Frauen sind in Krankenhäusern untergebracht. Sie werden ärztlich betreut und dreimal am Tag mit Essen versorgt. Die Lage wird vor allem durch große Flüchtlingswelle, durch den anhaltenden physischen und psychischen Stresszustand der Flüchtlinge erschwert.

Der Präsident der Republik Usbekistan hat nochmals betont, dass die Hilfe, die bis jetzt nur seitens der UN-Strukturen und der einzelnen Staaten angeboten wird, müsste unter Berücksichtigung der schweren Lage der Menschen beschleunigt werden.

Bezeichnet wurde die Zweckmäßigkeit der Kürzung der Zahl der Verbindungsglieder der Erweisung der Hilfe und ihrer Zustellung an unmittelbaren Unterbringungsorten der von schrecklichen Plünderungen betroffenen Menschen. Man sei daran interessiert, dass über diese Hilfsaktion eine strengste Kontrolle eingeführt ist.

Der UN-Generalsekretär dankte seinerseits für die Information über die Situation im Süden Kirgisistans und in den Flüchtlingslagern, für Transparenz und Zugang der Vertreter der UNO und der UN-Strukturen und der Massenmedien zu den Flüchtlingslagern. Er teilte auch über die von UNO eingeleiteten Maßnahmen zur Stabilisierung der Situation in den Notgebieten mit.

Der UN-Generalsekretär hat versichert, dass er die ganze Hilfsaktion persönlich koordiniert und alle notwendigen Maßnahmen zur Steigerung der Wirksamkeit der Unterstützung der südlichen Bevölkerung Kirgisistans und zur Erweisung der Direkthilfe an betroffene Bevölkerung unternimmt.

Die Organisation der Vereinten Nationen, kündigte UN-Chef Ban Ki Moon an, behält die Situation im Süden Kirgisistans und im gesamten Land streng im Auge und wird operative Maßnahmen zu ihrer Stabilisierung unternehmen.

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